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Was ist eigentlich „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" (GMF)? Gemeint ist die Tatsache, dass Menschen allein aufgrund ihrer vermeintlichen oder tatsächlichen Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen negative Eigenschaften zugeschrieben werden und deshalb ihre Ausgrenzung und Diskriminierung gefordert oder praktiziert wird.

Das erleben Jugendarbeiter/innen immer wieder in ihrem Alltag: „Die Hauptschüler, die Russen, die Penner, die Politiker" – die Liste lässt sich beliebig verlängern. Das Bielefelder Forschungsteam um Wilhelm Heitmeyer erforschte zehn Jahre lang bei Erwachsenen unterschiedliche Ausgrenzungsmerkmale. Mit erschreckenden Ergebnissen, wie verbreitet menschenfeindliche Einstellungen sind.
Die Hochschule Esslingen hat gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung (LAGO) Jugendliche in den Blick genommen. In einem Folgeprojekt wird der Praxistransfer versucht. Beim Fachtag geht es neben einer allgemeinen Einführung schwerpunktmäßig darum, die Ergebnisse aus der Jugendstudie vorzustellen und deren Folgen für die Praxis der Kinder- und Jugendarbeit:

  • Wie gehen wir selbst mit Vorurteilen um?
  • Was befördert eigentlich und was schützt vor gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit?
  • Wie kann dieser Forschungsansatz für die Praxis der Jugendarbeit genutzt werden?

Aktuelle Informationen auf der Homepage www.jugendakademie-bw.de. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Vernetzungs- und Anlaufstelle gegen Gruppen bezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus bei der LAGO.