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Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt – Gelingende Beteiligungskultur gestalten

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist nicht nur ein Gebot der Zeit, sondern seit dem 01.12.2015 auch in der Gemeindeordnung verankert. Ziel ist es, dass sich junge Menschen mit ihrem Lebensumfeld identifizieren und sich zu kritischen und engagierten jungen Bürger*innen entwickeln können. Mädchen und Jungen sollen mitreden, mitentscheiden und mitgestalten können.

Der § 41 a der Gemeindeordnung Baden-Württemberg regelt die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik von Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg. Mit seiner Neufassung traten weitreichende Änderungen in Kraft, die die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik deutlich stärken.

Während bislang die Beteiligung von Jugendlichen in Baden-Württemberg eine freiwillige Angelegenheit der Gemeinden war, soll die Gemeinde Kinder und muss die Gemeinde Jugendliche „bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen“.

Die Kinder- und Jugendarbeit muss sich als Expertin für die Belange von Kindern und Jugendlichen sowie als Partizipationsexpertin präsentieren und diese  Beteiligungsprozesse aktiv mitgestalten.

Wie kann Jugendbeteiligung in der Kommune aussehen, und wie kann sie altersentsprechend, methoden- und sachgerecht umgesetzt werden? Welche zeitgemäßen Formen sind hier möglich und gefragt? Welche Erfolgsfaktoren gibt es? Was für Best-Practice-Beispiele existieren bereits? Wo sind Grenzen?

Dieser Baustein soll dazu ermutigen, mit Lust und Verstand den Schwung der aktuellen Rechtslage für die Kinder- und Jugendarbeit zu nutzen und kreative Formen und Methoden auszuprobieren.