Rechte Aussagen gehören für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit mittlerweile zum Alltag. Diese Fortbildung stärkt im professionellen Umgang mit menschenfeindlichen Aussagen.
Der gesellschaftliche Druck, der durch rechtspopulistische und rechtsextreme Positionen entsteht, zeigt sich inzwischen in allen Bereichen des Lebens. Auch in der Kinder- und Jugendarbeit wird dieser Einfluss zunehmend stärker. Manche Jugendliche greifen rechte oder menschenfeindliche Aussagen, z.B. rassistische Vorurteile, unüberlegt auf und geben sie ganz beiläufig wieder. Dabei fehlt es den Jugendlichen häufig nicht nur an Wissen über historische Kontexte und politische Zusammenhänge, sondern vor allem darüber, welche Wirkung ihre Worte auf andere haben können.
Diese eintägige Qualifizierung richtet sich an Fachkräfte, die im pädagogischen Alltag vor der Herausforderung stehen, angemessen und professionell auf solche Aussagen
zu reagieren. Dabei geht es darum, werteorientiert zu diskutieren und Themen so zu bearbeiten, dass parteipolitische Debatten nicht im Vordergrund stehen und niemand ausgeschlossen wird. Wir beschäftigen uns außerdem damit, wie mögliche Frühwarnsignale einer schleichenden Radikalisierung erkannt werden können und welche Methoden in der Argumentation mit Kindern und Jugendlichen unterstützen.
Unter fachkundiger Anleitung des Referenten entwickeln wir Strategien, um rechte oder demokratiefeindliche Aussagen frühzeitig zu erkennen, ihnen wirksam zu begegnen und eine klare Haltung einnehmen zu können. Wir besprechen gemeinsam Praxisbeispiele, die gerne aus dem Arbeitsalltag mitgebracht werden dürfen.
Referent Simon Danco, Fachreferent Fachstelle Extremismusdistanzierung
Organisatorisches:
Hinweise zur verpflegung
Hinweise zur Barrierefreiheit
Juleica
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INFO
Fachliche Auskünfte
Sarah Leierseder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Organisatorische Auskünfte
Samantha Morgenstern & Larissa Ehscheidt
Verwaltung Telefon: 0711 896915-50 Mo-Fr 09:00 bis 12:00
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